Von -1 auf 15 Grad in 1000km

Ich weiß noch genau wie ich mich vor ein paar Wochen über das nasskalte Wetter in Deutschland aufgeregt habe und wie ich einem Arbeitskollegen erzählt habe, wie sehr ich mich doch auf die USA freue. Endlich wieder ins warme Wetter! "Ja in den energiereichen Luftmassen machst du nix und schwitzt dich trotzdem kaputt, glaubste nicht, wie in den Tropen hömma".

Die Wetteraussichten haben sich dann etwas geändert...

Der erste Blick aus dem Hotelfenster in Aurora, CO am Morgen.

Nichts wie weg hier und ab nach Süden!

Es geht durch ein Winter Wonderland. 

Es dauert Stunden bis wir den Schnee hinter uns lassen. Irgendwann hört dann auch der Regen auf und der Himmel lässt unsere Stimmung aufhellen. Die Luft ist extrem klar und so haben wir eine grandiose Weitsicht. 

Langsam aber sicher steigt dann auch mal die Außentemperatur nach einer gefühlten Ewigkeit in den zweistelligen Bereich. Mehr als 15 Grad durften wir heute aber noch nicht erleben. Zudem weht die ganze Zeit ein eiskalter Nordwind und wir versuchen die Zeiten außerhalb des Autos auf ein Minimum zu reduzieren.   

 

Die Sonne taucht die Landschaft in wunderschöne, kontrastreiche Farben.  

Jedes größere Dorf hat hier einen Wasserturm und wir lieben dieses Motiv. 

Wir nehmen uns allerdings nicht die Zeit für ausgiebige Fotosessions und ausgedehnte Pausen, weil wir heute 1000km zurücklegen wollen. Die gute Gewitterluft wird heute bis an den Golf von Mexiko zurückgedrängt und da wollen wir spätestens Freitag ankommen. Ein 1000 Meilen Monstertrip von Denver aus...Stormchaser sind bekloppt...

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