Shelfclouds

Beim Auschecken bringen wir das Thema mit dem tieffrequenten Brummen an.

Der nette indische Mann ist bestürzt, und fragt warum wir nichts gesagt haben, wir hätten auch das Zimmer noch canceln können. Klar, wenn man im Bett liegt mit Ohrstöpseln drin, und man hört das Brummen immer noch, dann zieht man sich an, und sucht sich ein anderes Hotel... nicht.

Er hat uns freundlicherweise 25 Dollar zurück erstattet. Damit hat das Hotel dann nur noch 135 Dollar gekostet. Dafür darf man sich ja dann auch nicht mehr beschweren...

Wir fahren gegen Mittag nach Süden aus Fort Stockton raus, und es kommt eine hübsche shelf cloud auf uns zu:

Das ist leider einfach nur die durchziehende Kaltfront, so wirklich alleinstehende Zellen werden hier nicht produziert. Also fahren wir weiter nach Süden in die Berge, in der Hoffnung, dort in der besseren Luft zu sein.

Das ist tatsächlich so, wir verfolgen eine alleinstehende Zelle aufgrund der fehlenden Strassenoptionen nach Norden und schauen ihr von hinten in den Niederschlag.

Als wir die Möglichkeit bekommen, östlich daran vorbeizufahren, ergibt sie sich der nahenden Front und stirbt. Wir fahren auf der I-10 nach Osten und schauen uns wieder die shelfcloud an der Front an, die sich allerdings mittlerweile nicht mehr so hübsch darstellt wie noch vor ein paar Stunden. Also lassen wir sie passieren und nehmen ein nahegelegenes Hotel, in der Hoffnung, heute eine ruhige Nacht zu verbringen.

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